Grabbepflanzung im Herbst –
Ideen und Tipps

Gräber herbstlich gestalten – So geht`s!

Die Tage werden wieder kürzer, die sommerlichen Temperaturen sind passé und die Natur beginnt sich wieder in prachtvolle Rot-, Braun- und Gelbtöne zu kleiden. Der Herbst zieht ins Land und macht aus Gärten, Wiesen und Wäldern wahre Farbspektakel.

Dies ist auch die Zeit, in der die Grabbepflanzung wieder der Jahreszeit angepasst wird und Gräber herbstlich gestaltet werden – sowohl was die Auswahl der Pflanzen als auch die Optik angeht. Im Nachstehenden haben wir Ihnen einige wertvolle Informationen und Ideen für eine herbstliche Grabgestaltung und Grabbepflanzung zusammengetragen.


Sommerbepflanzung weicht herbstlicher Wechselbepflanzung

Waren in den letzten 4 Monaten über auf dem Grab vor allem Sommerpflanzen und -blumen zu sehen, weichen diese nun herbstlichen Gewächsen. Als Wechselbepflanzung für den Herbst eignen sich jetzt besonders temperaturrobuste Pflanzen und Blumen. Als Grabbepflanzung kommen dabei sowohl Blumen in Frage, welche die kälteren Temperaturen gut verkraften als auch haltbare Gestecke sowie dekorative Zweige und Kränze.

„Der Herbst ist da. Zeit für neue Farbe auf den Gräbern.“


Herbstblüher: intensive Farbe aufs herbstliche Grab

Auch wenn die Temperaturen kälter werden: Auf Farbe braucht man deswegen auf dem Grab nicht zu verzichten. Ganz im Gegenteil. Es gibt eine Reihe von farbenfrohen Herbstblühern, denen die weniger kräftigen Sonnenstrahlen im Herbst ausreichen und die auch nicht gleich bei den ersten Minusgraden das Köpfchen hängen lassen.

Zu den Herbstblühern zählen z.B. Alpenveilchen (Cyclamen persicum), Heidekraut in vielen Farben (Erika, Besenheide), Chrysantheme und farbenfrohe Stauden. Mit diesen Blumen als Grabbepflanzung erzeugen Sie ein charmantes, stilvolles Farbenspiel aufs herbstliche Grab – ganz gleich, ob für ein Doppelgrab, ein Einzelgrab oder ein Urnengrab.

Beispiele für Herbstblüher:

 Aster Gaultherien
 Alpenveilchen Bernettien
 Besenheide Sommerheide
 Chrysantheme Schneeheide (Carnea)
 Currykraut Skimmie
 Herbst-Anemone Veilchen (Viola)
 Herbstmargeriten

Winterfeste Bodendecker: Dauerbepflanzung zur Grabumrandung

Neben saisonaler Bepflanzung mit Herbstblumen und -blühern sollte man sich auch Gedanken über die richtige Dauerbepflanzung fürs Grab machen. Als Bodendecker kommen dabei vor allem ganzjährige, immergrüne Pflanzen in Frage. Beachtet werden muss, dass Bodendecker immer nach den am Grab herrschenden Lichtverhältnissen (sonnig, Halbschatten, schattig) ausgewählt werden sollten.

Beispiele für winterfeste Bodendecker sind Efeu, Kriechspindel, Zergmispel oder Sternmoos. Kombiniert mit winterfesten Stauden, Kleingehölzen und Ziersträuchern wie z.B. Scheinbeere, Winter- und Besenheide, Silberblatt oder Silberkörbchen lassen sich hier reizvolle Farbkombinationen erzielen.


Herbstliche Dekoration mit Zweigen, Gestecken und Kränzen

Interessante optische Farbspiele zur Herbstzeit lassen sich auch mit Nadelzweigen, Trockengestecken und dekorativen Kränzen erreichen. Eine herbstliche Grabgestaltung mit Zweigen von z.B. Weiß- oder Blautanne – schön in besonderen Formationen auf dem Grab arrangiert – ist immer ein besonderer Blickfang.

Genauso gut können selbstgefertigte Trockengestecke und Kränze aus Naturmaterialien zur Dekoration eines Grabes verwendet werden. Ideal hierfür sind z.B. Tannengrün, Zapfen in verschiedenen Größen und Formen, kleine Zierkürbisse, Artischockenblüten oder Hagebutten. Als Grundlage für Gestecke kann z.B. eine Holzwurzel dienen, auf der dann die verschiedenen Naturmaterialen aufgebracht und befestigt werden.

„Blumen, Immergrün, Gestecke: Bedienen Sie sich der ganzen Farbpalette an Möglichkeiten.“


Grabbepflanzung im Herbst: Tipps zur Erde und zum Gießen

Im Zuge der Grabbepflanzung im Herbst hier noch ein Tipp zur Wahl der richtigen Graberde: Ideal ist hier eine unkrautfreie Komposterde ohne Torf. Sie ist erhältlich in jeder Gärtnerei oder bei jedem Friedhofsgärtner. Komposterde enthält nährstoffreichen Humus, ist locker und reduziert den Aufwand mit Unkraut jäten im Frühjahr.

Wie oft und wie viel die Pflanzen auf einem Grab im Herbst gegossen werden müssen, hängt davon ab, wie regnerisch und feucht die Jahreszeit ausfällt. Ist der Herbst eher trocken, dann tut regelmäßiges Gießen den Pflanzen gut. Und auch im Winter sollte hin und wieder bei frostfreiem Wetter (idealerweise bei Temperaturen über 10 Grad) gegossen werden.

Denn gerade Bodendecker und Immergrün leiden darunter, wenn der Boden gefroren ist, so also zu wenig Wasser aufgenommen werden kann und gleichzeitig die Sonne auf die Blätter scheint.


Grabbepflanzung im Herbst: mit viel oder wenig Pflegeaufwand?

Grundsätzlich sollte man sich vor der Grabbepflanzung auch immer die Frage stellen, wieviel Aufwand man mit der Pflege des Grabes aufwenden möchte. Generell versucht man bei der Bepflanzung und Gestaltung den Pflegeaufwand immer so gering wie möglich zu halten. Das heißt, dass vor allem sehr pflegeleichte Pflanzen zum Einsatz kommen und ca. 2/3 der Grabbepflanzung als Dauerbepflanzung angelegt wird.

Jedoch ist es natürlich jedem selbst überlassen, wieviel Zeit er mit der Opens internal link in current windowGrabpflege verbringen möchte. Die Möglichkeiten zur Grabgestaltung und Grabbepflanzung im Herbst sind vielfältig. Wer sich fachmännische Auskunft einholen möchte, der kann sich jederzeit an erfahrene Friedhofsgärtner in seiner Region wenden. Diese sind gerne bei der idealen Pflanzenauswahl und dekorativen Gestaltung eines Grabes behilflich.

Sie möchten wissen, wie man Gräber herbstlich gestalten kann? Sie wünschen eine persönliche Beratung zum Thema Grabbepflanzung im Herbst? Sprechen Sie mit uns!

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